Hagen, 24.01.2008, Christoph Bauer
Kommentare
Typisch
Hagen: Wir wollen einen Mentor, der uns aus der Patsche hilft! Alle
stimmen zu! Dann macht der ernst - unglaublich! So hatte man sich das
wohl nicht vorgestellt? Runter von den Schulden - ja! Aber alle -
sicher wünschenswerten - Maßnahmen müssen
durchgezogen werden! Sparen können dann die nächsten
Generationen - und zwar richtig! Denn wir haben viel mehr
verfrühstückt, als überhaupt zur Verfügung
stand!
Jetzt ist für die - noch - verantwortlichen Politiker
viel Mut und Durchhaltevermögen erforderlich. Sonst entscheidet
in Hagen bald kein Rat mehr!
# von kpdhagen, am 24.01.2008 um 19:23
# von soltan, am 24.01.2008 um 19:38
Wenn es schon so anfängt kann man sich das Geld für den Mentor sparen. Des weiteren verstehe ich nicht warum die Herren Demnitz, Weber, Gerbersmann usw. überhaupt noch etwas zu sagen haben. In der freien Wirtschaft könnten diese Herren keine Würstchenbude führen. Gerade Herrn Gerbersmann, beim BUND half er noch Fröschen über die Straße, spreche ich die Kompetenz als Kämmerer ab da er den Posten nur aufgrund eines Klüngels im Rat bekommen hat. Lasst endlich mal Herrn Bajohr ran. Der scheint vom Fach zu sein
# von Schneider, am 24.01.2008 um 19:57
Wenn
der Mentor die Baumaßnahmen stoppt, dann kann er doppelt
sparen. Wie, die Abteilung Bauverwaltung mit Grothe an der Spitze
wären sofort arbeitslos. So werden die Planungen weiter geführt,
dem Rat vorgelegt, der stimmt zu und alles bleibt beim alten.
Mit
einem Unterschied, die Kosten des Mentor kommen jetzt oben drauf. Das
ist auch ein sparen, fast so wie die Zinsgeschäfte die auch nur
Geld uns bislang gekostet haben.
# von hagfri, am 24.01.2008 um 20:02
hihi.
wieder ein treppenwitz in hagen. aber ich wüßte noch
sparpotential. das es-museum: kostet mehr als gesagt, dauert länger
als geplant und gehen weniger hin als gedacht. tauscht doch diesen
überteuerten kulturflop gegen die mehrzweckhalle, da haben
wenigstens viele hagener was von.
im übrigen: das was der
tolle mentor da nun äußert hat jeder halbwegs
integlligente bürger vorher auch schon gewußt. nur die
machtverliebten "volks"-vertreter tun nun so, als würden
sie zum ersten mal hören, das man zahlen auch addieren kann -
nur peinlich ist das.
# von quickmik, am 25.01.2008 um 01:11
Als wenn unsere Politiker das nicht schon gewsst hätten, aber erst den Bürgern vorgaukeln,das die Halle gebaut wird und nun ist ja der böse Mentor schuld.
# von doris53, am 25.01.2008 um 03:54
Dumm ist nur, dass dieser Mentor nur Empfehlungen aussprechen darf, wenn ich mich nicht täusche. Letzte Entscheidungsgewalt hane doch leider noch immer die Kasper in Rathaus...
# von Bümi, am 25.01.2008 um 11:18
Ich
muss quickmilk vollkommen zustimmen! Für mich ist so eine Halle
pflicht - Hagen ist nun mal eine Stadt mit großen Sportvereinen
und einer großen Sportgeschichte! Wenn das wieder so sein soll,
muss eine neue Halle her! Das Projekt wäre doch schon längst
durch, wenn nicht ALLE wüssten, dass zu wenig Geld da ist!
Deshalb muss jetzt eine Lösung "pro Halle" gefunden
werden! Man braucht doch diesen Mentor nicht, wenn man alle Projekte
eh abschlägt die was kosten! Jeder der weiss wieviel Energie die
Vereine, vor allem Phoenix, aufbringen für eine neue Halle,
weiss auch wie traurig es wäre diesen Vereinen ein Nein vor den
Kopf zu schlagen, nur weil man "nicht aus dieser Stadt kommt"
und keine Energie für eine Lösung aufbringen möchte!
"Nein sagen" ist immer einfach! Aber dafür werden
manche Leute nicht herangezogen und bezahlt!
Wie sagt man noch
gleich:" Der Herr Kann-Nicht wohnt ja wohl in der Will-Nicht
Straße! "
# von hapg, am 25.01.2008 um 11:27
Warum
eigentlich eine sehr teure Bahnhofshinterfahrung?.wegen Feinstaub?ne
Frechheit.Warum soll ein Abriss so teuer sein?Können das nicht
auch 1 Euro Jobber machen?Diese 1Euro Jobber haben doch auch in
Vorhalle beim neuen Amtshaus mitgeholfen.
Der Sportplatz
Dahmsheide ist ne Zumutung.den kann man doch als Immobilie
verkaufen.bringt auch was ein.
Und in Vorhalle wollen wir auch
einen Kunstrasen haben.Nur woher das Geld nehmen?wenn die Politik in
den letzten Jahren die Karre an die Wand gefahren haben.Beschlossen
ird von oben, die breite Basis wird nicht gefragt.
# von Andreas Röttenbacher, am 25.01.2008 um 12:42
Selbstverständlich muss eine neue Halle her,schon der Anblick des Eingangsbereich ist eine Zumutung, lächerlich ist aber, das unsere Politiker wie vor dem Kopf geschlagen waren.Wussten die denn nicht was auf seie zukommt?Oder dachten die sie könnten so weitermachen wie bisher.Wäre dieser Mentor nur früher gekommen ,so mancher Unsinn wäre verhindert worden und man hätte eine neue Halle ohne Bedenken bauen können.
# von doris53, am 25.01.2008 um 12:53
Bemerkenswert ist doch auch, daß der Mentor nicht die immer höheren Bau- und Folgekosten des Schumachermuseums moniert. Vermutlich hat in die alt bekannte "Kunstelite" in Hagen schon geködert. Die 5 Millionen für die neue Großsporthalle werden ein Kleckerbetrag sein, wenn das Schumachermuseum erst einmal steht und laufende Kosten verursacht. Wie ich schon gesagt habe - alles andere in Hagen, alle Kultureinrichtungen, der Sport usw., werden ihren großen Anteil für das Schumachermuseum gegen müssen. Die Monokultur in Hagen - Kunst und Theater - rückt immer näher.
# von soltan, am 25.01.2008 um 14:52
Die Frage ist m.E. eher, wofür wir unser Geld ausgeben möchten. Ich kann dem Grundgedanken eines Mentor angesichts unserer Situation viel abgewinnen, aber das hier ist ein Witz. Alle drei Großprojekte sind aus einer Langfristperspektive für Hagen dringend notwendig, und in welcher Stadt wollen wir überhaupt leben ? Ehrlich gesagt sehe ich es langfristig überhaupt nicht ein, in einer unattraktiven Stadt mit verkommender Infrastruktur zu vegetieren, die ihr Geld mit Vorliebe für Personalaufwand und Zinszahlungen verballert.
# von Stipe, am 25.01.2008 um 15:17
Na ja, ob das Schumachermuseum so notwendig ist, oder das Schmierprojekt Ebene 2, darüber kann man ja trefflich streiten. Das Schumachermuseum wird keine Besucherströme anziehen, die Wirtschaft beleben oder Neubürger bringen. Bei Personalauwand gebe ich Ihnen Recht. Aber dann muss endlich der Verwaltungs-Wasserkopf angegangen werden. Im Rathaus und neben dem Hauptbahnhof sitzen die prozentual höchsten Personalkosten. Statt abzubauen wurde dort immer mehr aufgebaut. Andere Ämter wurden gnadenlos auf das personelle Mindestmaß, einschließlich Dumpinglöhne für Hochqualifzierte und Leistungsfähige, heruntergefahren. Ein Trauerspiel ist auch HABIT, das ist ein einziger Millionensumpf.